* What’s App Nutzung versus Datenschutz

Der Thüringer Datenschutzbeauftragte Lutz Hasse warnte erneut vor dem  Gebrauch von Whatsapp:

Wer Whatsapp nutze, erlaube dem Dienst, alle Kontaktdaten seines Smartphones auszulesen; ohne sich die Zustimmung alle Kontakte im Adressbuch geholt zu haben, so Hasse. Er weist zurecht auf eine andere bedenklicke Entwicklung hin … Online-Bestellungen via WhatsApp; ein datenschutzrechtlich sehr heißes Eisen.

https://www.mdr.de/thueringen/datenschutz-bericht-lutz-hasse-whatsapp-100.html

Es geht dabei um nicht weniger als den Upload aller Kontaktdaten des jeweiligen Smartphones auf z.T. amerikanische Server des Facebook-Konzerns, zu dem WhatsApp gehört. Betroffen sind davon auch Kontakte auf dem Smartphone, die – z.B. aus Gründen der Privatsphäre – auf ihren eigenen Geräten kein WhatsApp nutzen.

Baustellenbilder, Verträge, Dokumente von Chef zu Aussendienst und zurück

Firmen nutzen mittlerweile WhatsApp für den Versand von Baustellenbildern, Kundendokumentationen etc, was – sobald personenbezogene Daten darin enthalten sind – datenschutztechnisch schwer begründbar ist. Insbesondere Smartphones von Berufsgruppen wie Anwälten, Ärzten, Beamte, Gerichtsbediensteten, Therapeuten sollten keine solchen Dienste nutzen.

 

 

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