* IT-Kolumne: Facebook + Camebridge Analytica … konnte ja keiner ahnen

Der Aufschrei ist groß, die Einsicht gering. Facebook war von Anbeginn eine Firma, die eine riesengroße Serverinfrastruktur für ein globales soziales Netzwerk kostenfrei zur Verfügung stellt und sich mit dem detaillierten Wissen über seine Anwender werbefinanziert. Was passiert, wenn Daten in rauhen Mengen an einer Stelle liegen, wo sie eigentlich nicht liegen bräuchten, wo sie aber aus Bequemlichkeit oder aus vermeintlichem Gruppenzwang dann eben doch liegen, sehen wir jetzt.

Verflixt aber auch. Es konnte ja keiner ahnen, dass Facebook Daten über seine Nutzer sammelt. Es konnte auch keiner ahnen, dass Facebook diese Daten für zielgenaue Werbung benutzt und dass diese Menge an sensiblen Daten bei Dritten Begehrlichkeiten weckt.

Plötzlich ist auch die deutsche Politik am Start und zeigt sich aktivistisch – und damit populistisch – auf Seiten der Bürger. Wo war die Unterstützung der Bundespolitik, als sich vor Jahren einige „durchgeknallte“ Datenschützer auf Bundesländerebene skeptisch über Facebook, und später auch skeptisch über What’sApp äußerten?

Einer der besten Artikel zu „Facebook + Cambridge Analytica“ stammt von Netzpolitik.org:

Cambridge Analytica: Was wir über „das größte Datenleck in der Geschichte von Facebook“ wissen

 

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