* Microsoft stellt windowseigenes Datensicherungsprogramm ein?

Seit Windows Vista hat Windows die Funktion „Sichern und Wiederherstellen“ an Bord.  Nutzer kennen daraus die Funktion „diesen Datenträger zur Sicherung verwenden“, wenn man eine externe Festplatte anschliesst. In der Systemsteuerung fand man das Programm unter „Sichern  und Wiederherstellen“. (Beispielbild hier)

Eventuell ist bald damit Schluß.
Wir finden: Zurecht, denn darauf verlassen sollte man sich besser nicht.

Microsoft entwickelte das Programm schon länger nicht mehr weiter und hat das – so der interne Name – System Backup Image (SIB)-Tool Ende 2017 auf die Windows 10-„deprecated“-Liste gesetzt; es könnte also jederzeit aus neueren Windows8/10-Updates verschwinden.

Kein Verlust

Wir haben uns (weder für uns, noch für unsere Kunden) nie auf dieses windows-interne Datensicherungstool verlassen, da es in ein Containerformat speichert und keinen einfachen und keinen schnellen Zugriff auf bestimmte Dateien erlaubt.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Sicherungsdateien der windows-eigenen Sicherung nahezu unbrauchbar sind, wenn sich auf dem zu rettenden Rechner (oder auf einem neuen Rechner) eine andere Windows-Version befindet. Im Internet finden sich etliche Berichte über gescheiterte Wiederherstellungsversuche im Schadensfall.

Stattdessen?

Wir setzen seit jeher bei Kunden, die uns um die Einrichtung einer Datensicherung bitten,  auf andere, flexiblere und besser zugreifbare Softwarelösungen zur Datensicherung.
In den meisten Fällen kommt unser – auf einem Drittprodukt basierendes – eigenes Datensicherungstool zum Einsatz. Je nach Anwendungsfall setzen wird zusätzlich dazu noch ein anderes Sicherungsprogramm ein, um einen Mix aus schneller Datei- sowie Betriebssystem-Wiederherstellung zu erzielen.

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