* Microsoft stellt windowseigenes Datensicherungsprogramm ein?

Seit Windows Vista hat Windows die Funktion „Sichern und Wiederherstellen“ an Bord.  Nutzer kennen daraus die Funktion „diesen Datenträger zur Sicherung verwenden“, wenn man eine externe Festplatte anschliesst. In der Systemsteuerung fand man das Programm unter „Sichern  und Wiederherstellen“. (Beispielbild hier)

Eventuell ist bald damit Schluß.
Wir finden: Zurecht, denn darauf verlassen sollte man sich besser nicht.

Microsoft entwickelte das Programm schon lange nicht mehr weiter und hat es Ende 2017 auf die „deprecated“-Liste gesetzt; es könnte also jederzeit aus neueren Windows8/10-Updates verschwinden.

Kein Verlust

Wir haben uns von Beginn an nie auf dieses windows-interne Datensicherungstool verlassen, da es in ein undurchsichtiges Containerformat speichert und keinen einfachen und erst recht keinen schnellen Zugriff auf bestimmte Dateien erlaubt.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Sicherungsdateien der windows-eigenen Sicherung nahezu unbrauchbar sind, wenn auf dem zu rettenden Rechner (oder auf einem neuen Rechner) eine andere Windows-Version befindet.

Fachzeitschriften sehen das um Übrigen genauso, jüngst 2018 die c’t. Der Fachartikel lässt übrigens auch an der neu eingeführten Dateiversionsliste (ein Abklatschversuch der Apple-Timeline) kein gutes Haar.

Stattdessen?

Wir setzen seit jeher bei Kunden, die uns um die Einrichtung einer Datensicherung bitten,  auf andere, flexiblere und besser zugreifbare Softwarelösungen zur Datensicherung.
In den meisten Fällen kommt unser eigenes Datensicherungstool zum Einsatz, das viele Fehler im Vorfeld abfängt. Je nach Anwendungsfall setzen wird zusätzlich dazu noch ein anderes Sicherungsprogramme ein, um einen Mix aus schneller Datei- sowie Betriebssystem-Wiederherstellung zu erzielen.

Weitere Infos: www.markus-weis.de/datensicherung

 

 

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