* US-Studie: Glyphosat = Bienensterben? Neue Erkenntnisse.

Eine neue US-Studie belegt den Zusammenhang zwischen Bienensterben und dem Unkrautvernichter Glyphosat des deutschen Pharmakonzerns Bayer.

Nichts neues, diesmal nur mit neuen wissenschaftlichen Begründungen:

Laut der US-Studie greift Glyphosat wichtige Darmbakterien im Verdauungstrakt der Bienen, die ein ähnliches Enzym enthalten, wie bestimmte Pflanzen, auf die Glyphosat abzielt.

Der ganze Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/glyphosat-soll-ursache-fuer-bienen-sterben-sein-a-1229816.html

Ist doch irgendwie praktisch, dass so eine Studie herauskommt, nachdem Monsanto an den deutschen Chemieriesen Bayer verkauft wurde.

In unserem Kundenmagazin vom November 2015 schrieb ich:
„das Umweltinstitut München verkündete, der US-Konzern Monsanto habe sich mit – nicht ganz lupenreinen – Gutachten den Marktzugang für Glyphosat verschafft, das weltweit auf vielen Äckern eingesetzt wird. (Zitat aus dessen Pressemeldung:
Wie kürzlich bekannt wurde, soll der Agrarmulti seit 40 Jahren um die krebserzeugende Wirkung seines Bestsellers Roundup und dessen Wirkstoff Glyphosat gewusst haben.).“

Im Kundenmagazin vom November 2016 schrieb ich:
„Der Aufkauf von Monsanto durch Bayer könnte für Bayer gefährlich enden, wenn ‚plözlich‘ die USA gegen die Praktiken von Monsanto klagen würden.“
Damit wäre der deutsche Chemieriese im globalen Wirtschaftskriegwettbewerb bequem verwundbar; gestützt vom deutschen Landwirtschaftsminister, der die Glyphosat-Zulassung jüngst erst verlängerte.

Im August 2018 schrieb ntv:
„Ist der Monsanto-Deal für Bayer eine Gefahr?“
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ist-der-Monsanto-Deal-fuer-Bayer-eine-Gefahr-article20578377.html

Bereits zwischen 2000 und 2010 gingen gierige deutsche Manager ihren amerikanischen Kollegen auf den Leim, also deutsche Banken milliardenweise amerikanische Schrottpapiere/Zertifikate/Kredite kauften und sich diese plötzlich als Ramsch entpuppten.

Wer das Thema Monsanto & Glyphosat und dessen Auswirkungen auf Lebewesen seit Jahren verfolgt, mutmaßt schon lange, dass Monsanto durch Verbraucherklagen ein Ramsch-Unternehmen werden könnte. Aber den Bayer-Chefs war der Blick auf die Marktanteile von Glyphosat und Roundup wohl wichtiger als eine Gefahreneinschätzung bzgl. drohender bzw. längst erahnbarer Risiken.

 

 

 

Was treibt eigentlich die Bevölkerung um? (aus einem unserer Blog-Artikel von Anfang Juni 2018):

  • Bundestags-Petition „Kennzeichnung von glyphosathaltigen Lebensmitteln“:
    242 Zeichner
  • Bundestags-Petition „DSGVO-Erleichterungen für gemeinnützige Vereine „:
    7452 Zeichner
  • Bundestags-Petition 79822 – „Asylrecht + Rechtmäßigkeit an den deutschen Grenzen“:
    52.000 Zeichner
  • and the winner is: Petition gegen die Einschläferung von Kampfhund Chico:
    250.000 Zeichner.
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