* Friedrich Merz – Heilsbringer oder Mitarbeiter einer Finanzheuschrecke?

Die FAZ fragt aktuell zurecht: Für wen arbeitet Friedrich Merz?

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/friedrich-merz-und-die-arbeit-bei-der-fondsgesellschaft-blackrock-15867370.html
Zitat: „Seit 2016 arbeitet Friedrich Merz für Blackrock, die führende Fondsgesellschaft der Welt.“

Solcherlei Formulierungen liest man aktuell recht häufig. Mit „Fondgesellschaft“ ist dem Unternehmen Blackrock wohl eher geschmeichelt.
https://lobbypedia.de/wiki/BlackRock

Angesichts der Tatsache, dass den europäischen Banken durch die – man kann es als geldsozialistische – „Eurorettung“ sukzessive das Eigenkapital wegschmilzt fragt man sich, welchen Nutzen für die Finanzlobby ein deutscher Regierungschef hätte, der für einen US-Investor (den weltweit größten) arbeitet.
Ach was, das ist sicher nur eine von vielen Verschwörungstheorien… oder passen da aktuelle Meldungen ganz gut ins Bild, dass Blackrock das europäische Rentensystem privatisieren will?
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/achtung-rentenfresser
Zitat: „Nur ein halbes Jahr nach Finks Appell in Frankfurt präsentierte in Brüssel Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für die Regulierung der Finanzmärkte, einen Gesetzentwurf für ein europaweites privates Altersvorsorgeprodukt (PEPP). Kapitalgarantien sind darin nicht vorgesehen, sondern lediglich ein „Qualitätssiegel“, mit dem die Finanzkonzerne in allen EU-Staaten gleichzeitig ihre Fonds als Altersvorsorge vermarkten können.“

Super Idee, nachdem solche „Gütesiegel“ für toxische Derivate und Schrottzertifikate im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends sich ja so toll bewährt haben (naja, zumindest für die US-Banken).

Der Vollständigkeit halber: „Merz bestreitet Interessenskonflikte“ (SZ)
https://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-kandidat-friedrich-merz-bestreitet-interessenkonflikte-1.4193206

Was kommen wird? Time will tell.

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