* Windows 10 Update 1809 – Verunsicherung?

Wir erhielten mehrere Nutzeranfragen zum anstehenden Windows 10-Feature-Update 1809, weil auf diversen PC-Tipps-Seiten vor diesem Update gewarnt wird.

Richtig ist: das Update sorgte in IT-Kreisen für Aufregung, denn in einigen Fällen verschwanden angeblich Benutzerdaten wie Dokumente, Bilder, Musik und Videos.
Es traf scheinbar Test-Nutzer, die als Testnutzer das Windows 1809-Update erhielten bzw. experimentierfreudige Normalanwender, die sich dieses Update vor er finalen Freigabe durch Microsoft von Hand installierten.
(Quelle u.a. hier)

Microsoft hat die betroffene Version des Updates bereits Anfang Oktober zurückgezogen bzw. erst gar nicht an die große Benutzermasse verteilt.

Nachtrag: im November 2018 stellte heraus, dass Notebooks mit Win10-1809 und älteren Intel-HD-Grafikchips ein fehlerhaftes Win10-Update erhalten; die Folge: keine Anzeige mehr auf dem Bildschirm. Wir hatten im Kundenkreis zwei dieser Fälle.

Fazit: Nochmal für die Masse gut gegangen! Allerdings stellt sich erneut die Frage, ob Microsoft nicht endlich damit aufhören sollte, zweimal im Jahr nahezu das gesamte Betriebssystem per Softwareupdate auszutauschen. Die althergebrachte Strategie, alle 5-8 Jahre ein neues Windows-System auf den Markt zu bringen, und dieses während dieser Zeit nur mit Updates gegen Fehler und Sicherheitslücken zu versorgen, war deutlich stabiler. Robustheit ist wichtiger als Featuritis.

Passend dazu:
http://compeff-blog.de/2018/03/17/it-kolumne-win10-updates-politische-forderung-softwarehaftung/

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