Klage in USA gegen Microsoft wg. Zwangsupdates

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In den USA ist durch eine Privatperson eine 600 Millionen USD Klage gegen Microsoft anhängig. Es geht um das Zwangsupgrade von Windows 7 auf Windows 10. In meinen Augen wäre es viel wichtiger, Microsoft wegen der zweimal pro Jahr stattfindenden großen Windows10-Feature-Updates zu mehr Sorgfalt zu zwingen, denn durch diese Updates kommt es bei etlichen Kunden zu folgenden Problemen:

  • autostart-Routinen verschwinden (z.B. Prüfung des letzten Backups)
  • Drucker/Scanner funktionieren nicht mehr bzw. müssen neu installiert werden
  • manche teure, etwas ältere Branchensoftware funktioniert nicht mehr, DLLs müssen nach jedem Feature-Update ausgetauscht oder zum endgültigen Vermeidung eine neue Programmversion gekauft werden
  • Updateprozesse brechen ab, Windows startet nicht mehr
  • während der großen Updates schaltet sich der Bildschirm dunkel, Benutzer schalten dann irrtümlicherweise den Rechner während des Updates ab, Windows startet danach oftmals nicht mehr
  • Programme wie z.b. ältere klassische Windows-Spiele werden von Feature-Updates deinstalliert; Benutzer werden zur Nutzung des MS-App-Store „umerzogen“
  • unerwünschte und deinstallierte Apps sind nach einem Feuture-Update oftmals wieder installiert

Teilweise gab es in unserem Kundekreis mehrstündige Betriebsausfälle durch diese Updates.  Dies alles sind für viele Nutzer – auch für uns – gefühlte Fremd-Eingriffe in das Eigentum des eigenen Rechners. Hier sollte nachgebessert werden!

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