* Geplante Finanztransaktions-Steuer schont Banken, belastet Sparer?

Zocken per Hochfrequenzhandel = Hui; Investieren für Altersvorsorge = Pfui

Video von „Friedrich & Weik“: Video hier

Artikel hier: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/finanztransaktionssteuer-berlin-und-paris-specken-ab/23712412.html

Kurzum:
Derivate, die finanziellen „Vernichtungswaffen“, die u.a. die Krise ausgelöst haben, bleiben laut erster Meldungen steuerfrei.
Aktien, die für seriöse Investoren (und übrigens auch für die Akien-herausgebenden Firmen) wichtig sind .. und für die Volkswirtschaft ebenfalls (neue/bestehende Firmen geben zur Gründung/Expansion Aktien heraus), werden bestraft. Die fahrlässige Zerrüttung gesunder Strukturen durch bankenschützende Wohlfahrtspolitik geht weiter. Wohl bekomms!

Star-Investor Warren Buffet hatte 2002 Derivate als „finanzielle Massenvernichtungswaffen“ bezeichnet. 2015 erneuerte er seine Warnung und warnte davor, dass die Derivatemenge eine Bedrohung für die Weltwirtschaft und das globale Finanzsystem seien. Artikel hier.

Zur Erinnerung: Alleine die Deutsche Bank hat einen gigantischen Derivateberg im Keller; oder bildlich ausgedrückt: Zocken mit einer Summe von 15 Jahren Wirtschaftskraft aller deutschen Unternehmen.
https://www.wiwo.de/unternehmen/banken/deutsche-bank-derivate-furchterregende-zahlen/14648562-5.html
https://www.zeit.de/2016/53/deutsche-bank-derivate-finanzmarkt-bedrohung
Nicht wenige Finanzmarktkenner halten daher ein „Lehman v2.0“ in Form eines „DeutscheBank v1.0“ für möglich. Die Entlassung von einem Fünftel der weltweiten Belegschaft der Deutschen Bank als „Sparmaßnahme“ zu verkaufen, dürfte wohlwollend geschmeichelt sein.

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