* Der nächste Schlag gegen die Altersvorsorge – die scholz’sche Finanztransaktionssteuer

Wie es halt so ist, wenn einem Staat seine Schulden davonlaufen. Getreu dem Motto: 1.) Banken und ihre krisenauslösenden Derivate verschonen. 2.) Investoren und Anleger schröpfen.

Einige Zitate:

Handelsblatt 2019:
Fonds- und Vermögensexporte Bert Flossbach: „beurteilt das in einem Brief an Olaf Scholz, der dem Handelsblatt vorliegt, so: „Es ist bittere Ironie, dass ausgerechnet Derivate, die im Mittelpunkt der jüngsten Finanzkrise standen, von der geplanten Steuer verschont bleiben sollen.‚“
Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/kapitalbesteuerung-absurd-und-fehlgeleitet-anlageprofis-wettern-gegen-scholz-finanztransaktionssteuer/24994944.html?ticket=ST-29076672-6Uneg6tRvcw4QCghd6E7-ap3

ARD 2019
„Börsensteuer bedroht Kleinanleger“
Quelle: https://boerse.ard.de/anlagestrategie/steuern/boersensteuer-bedroht-kleinanleger100.html

Süddeutsche 2019
„Herr Scholz hat einen ganzen Strauß von Maßnahmen vorgelegt, mit dem Privatanlegern so viele Knüppel zwischen die Beine geworfen werden wie lange nicht mehr (…) Würden die Pläne des Bundesfinanzministeriums umgesetzt, werde die politisch gewünschte private Altersvorsorge konterkariert, besonders das Sparen mit Aktien und Aktienfonds. „Es ist erschütternd, Finanzpolitikern dabei zusehen zu müssen, wie sie eine der wenigen Anlageformen massiv behindern, die nicht nur langfristig eine überdurchschnittliche Rendite bietet, sondern zusätzlich noch volkswirtschaftlich sinnvoll ist, da sie Unternehmen mit Kapital versorgt“
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gesetzesaenderungen-steuerirrsinn-1.4592156

Stabilitas Fonds GmbH aus dem Jahre 2009
„Was heute als „Giftmüll“ bezeichnet wird, die Produkte, die die Banken entwickelt haben und dem Publikum und sich selbst verkauft haben. Die Produkte, die die Anleger gekauft haben, führen zu privaten Verlusten (z.B. Lehman-Zertifikate). Die Produkte, die sich die Banken untereinander verkauft haben. Beide sind „Giftmüll“ und sollen jetzt vom Steuerzahler finanziert werden. Berichte über die manipulativen Zustände im Bankensektor reichen bis in die 90er Jahre zurück“. … „Die Meinung von Warren Buffet, dass es sich bei Derivaten um „potenzielle Massenvernichtungswaffen“ handelt, ist weltweit publiziert worden“. „Unsere Forderung: Die Produzenten finanziellen Giftmülls müssen endlich kriminalisiert und marode Banken abgewickelt werden

Unser Blog, Juli und August 2019


Nothing left to say. Willkommen im neuen Normal!

 

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