** Brustkrebsscreenings und Röntgenaufnahmen im Web abgreifbar

Gesundheitsdaten zentral in der Cloud? Was kann da schon schiefgehen?
Abgreifbar? Nein – doch -oh.

9/2019 heise.de: „Rechercheteams des Bayrischen Rundfunks (BR) und der US-Investigativplattform ProPublica sind weltweit auf zahlreiche unsicher konfigurierte Server mit personenbezogenen Patientendaten gestoßen. Über Jahre hinweg hätten Unbefugte darauf zugreifen können. Die Journalisten haben stichprobenartig Betroffene kontaktiert und die Daten für echt eingestuft. Darunter sollen sich unter anderem Bilder von Brustkrebsscreenings, Wirbelsäulen- und Röntgenaufnahmen befinden. Die hochauflösenden Aufnahmen sind mit personenbezogenen Daten wie Namen und Geburtsdaten versehen sein, berichtet die Tagesschau in einem Beitrag. (…) Aus Deutschland sind medizinische Daten von rund 13.000 Patienten aus fünf verschiedenen Standorten betroffen. Der Großteil stammt dem Bericht zufolge aus Ingolstadt sowie Kempen in Nordrhein-Westfalen. Mittlerweile sollen die Daten nicht mehr zugänglich sein. (…) Schuld daran ist konkret der aus den 80er Jahre stammende Kommunikationsstandard DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine).“


Passend dazu ein v(z)erstörender Vortrag vom Chaos-Computer-Club-Kongress 2018 zu E-Health, digitaler Patientenakte, Vivy-App, CGM-Life etc.:

Teilen ...