** Billig-MS-Office/Billig-Windows- Lizenzen fliegen zunehmends auf, Microsoft verklagt Lizengo

Vom hochriskanten Volkssport, sich im Internet MS-Office Lizenzen für spottbilliges Geld zu kaufen (z.B. MS Office Professional Plus für 19 EUR, das eigentlich 579 EUR kostet, haben wir stets abgeraten, da diese Preise eigentlich nur zwei Folgerungen zulassen: Entweder sind es „handfest“ gefälschte Produktschlüssel oder zigfach zuviel verkaufte aufgesplittete Volumenlizenzen.

In beiden Fällen ist die logische Folge, dass das „Super-Lizenz-Schnäppchen“ meist schon nach mehreren Wochen oder Monaten den Hinweis auf „Ihre Lizenz ist ungültig.“ liefert und Teilfunktionen deaktiviert werden.

Nun kommt – ein relativ seriös auftretender – Lizenz-Online-Shop, der schon länger hinterfragt wurde, in den Fokus gerichtlicher Auseinandersetzungen: Lizengo. Das Faß zum Überlaufen gebracht haben scheinbar die u.a. in EDEKA-Supermärkten erhältlich gewesenen Gutscheinkarten für Billig-Lizenzen, die mit dem Werbemotto „Software zwischen Kraut und Rüben“ beworben wurden. Marketing kann manchmal herrlich selbstentlarvend sein :-).

https://www.crn.de/software-services/artikel-121048.html

PS: Wenn Sie dem Softwarekonzern Microsoft für MS-Office das Geld nicht gönnen (was wir verstehen und selbst so wenig wie möglich tun!), dann nutzen Sie – wo es möglich ist – Office-Pakete, die nicht von Microsoft stammen, beispielsweise „Open Office“ oder „Libre Office“ (beide kostenfrei) oder das preiswerte „Softmaker Office“. Emails lassen sich mit dem kostenfreien  Thunderbird meist effizienter und besser lesen und bearbeiten als mit dem trägen Koloss „Outlook“.

Wir nutzen übrigens seit über 20 Jahren Open Office und Thunderbird (bzw. damals deren Vorgänger Star Office und Netscape Mail).

 

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