** Digitale Notenbank-Währungen … nö, niemals! Oder doch? Hat die EU verschlafen?

Einer von vielen kurzen Informations-Schnipseln zum o.g. Thema.

Viele sogenannte Geldsystemexperten, die in 30 Jahre altem, nicht erneuerten Denkweisen fest stecken, schreiben aktuell in Ihrem Kolumnen,  Zentralbanken würden digitale Kryptowährungen bekämpfen. Staatliche Krypto-Währungen würden daher niemals das Licht erblicken und so weiter und so fort. Diese Herren haben sich leider nie mit der Vielzahl unterschiedlichr Kryptowährungs- und Blockchainkonzepte beschäftigt und setzen seit ca. 10 Jahren den „Bitcoin“ mit alle anderen Kryptowährungen gleich.

Dabei müssten sich diese „Experten“ nur einmal in diesem neuen Informationsmedium, wie heißt es doch gleich … ach ja … Internet … ein wenig umschauen. Hier nur mal einer von vielen kleinen Puzzlesteinen:
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Und welche Blockchain-Projekte/Firmen kämen hier in Frage? Man müsste dazu nur mal im Internet recherchieren, welche Firmen sich hier als Anbieter für Zentralbanken, den IWF, internationale Zahlungsdienstleister, Banken oder Fintech-Unternehmen positionieren, auf deren Kongressen sprechen oder auf entsprechenden Podiumsdiskussionen oder Börsensendern in den USA oder Asien auftauchen.


Zurück zum oben verlinkten Dokument:

„Central Banks around the world are exploring DLT-based digital currencies. In the UK, Canada, Russia, Australia, Sweden, China, central banks are assessing risks and benefits of issuing fiat currency backed digital currency on the blockchain“.

Ja, richtig gelesen. Die EU und inbesondere die Euro-Zone spielen hierbei keine Rolle, da man hier den Zug komplett verschlafen hat – oder Europa’s Politiker irgendwelchen Debatten (Klima?, Libra?, Gender?) auf den Leim gingen und der wirtschaftlichen und finanztechnischen Zukunft des Kontinents immensen Schaden zugefügt haben werden, während sich insbesondere die USA und China für die nächsten Generationen finanzpolitisch und wirtschaftlich die Welt neu einteilen. Nein, böse Verschwörungstheorie. Streichen wir das.

Einzige Ausnahmen in Europa:

  • England’s Notenbank  ist beim Thema Krypto-Ökonomie bzgl. der Denkweise vorne mit dabei.
  • Liechtenstein, das bereits ein vollwertiges Krypto/Blockchain-Regulierungsgesetze
  • Tschechien
  • Schweden

während z.B. der deutsche Finanzminister immer noch launisch über Facebook’s LIBRA herzieht und gar nicht zu bemerken scheint, dass er viel Zeit mit einem Projekt vergeudet, das ausser einem Whitepaper bislang nichts, vorzuweisen hat. Übrigens: Liechtenstein, Tschechien, Schweden, UK  und Schweden sind nicht in der Euro-Zone; England will zudem aus der EU aussteigen, einer EU, die mittlerweile mehr damit beschäftigt ist, aus der Mode gekommene Industriezweige, Banken und Firmen durch Subventionen und Rettungen am Leben zu halten anstatt die Wirtschaft (und deren Arbeitnehmer !) durch das Unterlassen staatlicher Rettungsmaßnahmen wieder auf einen innovativen Pfad zu zwingen. Rückwärts immer, vorwärts nimmer. 🙂

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