*** Corona: Bauanleitung 200€-Belüftungsanlage für Klassenzimmer! Unser Preisgeld für die ersten beiden Umsetzungen der Nah-Region Miltenberg

Vor allem in Krisenzeiten ist Pragmatismus Innovation jenseits lethargischer Trampelpfade gefragt. Manchmal wünscht man sich in der Bürokratierepublik Deutschland mehr „DDR-Bürger-Mentalität“ zur Lösung alltäglicher Probleme. Wie es gehen kann, zeigt ein pragmatisches Projekt des Max-Planck-Instituts:
Die Belüftungsanlage fürs Klassenzimmer im Eigenbau mit ca. 200 EUR Materialeinsatz.
Garantiert ausschreibungsfrei! 🙂

Ein Tüftler des Max-Planck-Instituts hat eine preiswerte Belüftungsanlage für Klassenzimmer entwickelt.

Die einzigen Voraussetzungen:

  • Artikel im Wert von ca. 200€ aus dem Baumarkt oder besser (zur Stärkung der regionalen Wirtschaft) aus einem regionalen Familienbetrieb der Branchen Sanitär, Heizung, Spenglerei
  • der Mut, ohne öffentliche Aussschreibung ggf. ein paar Löcher in die Decke zu bohren oder ein paar Plastikrohre mit Kabelbindern an die Streben der abgehängten Decke einzuhängen
  • freiwillige Helfer, handwerklich begabte Eltern, die mitmachen
  • ggf. ein Schulförderverein und Eltern, die mit einer Spende aushelfen (Material, Entlohnung, Verpflegung)
  • vielleicht entdeckt ja auch ein Handwerksbetrieb oder Produzent hierin eine Marktlücke?? (wink, wink)

Projektseite der Max-Planck-Gesellschaft:
https://www.mpg.de/15962809/corona-lueftung-aerosole-luft

Bauanleitung (PDF):
https://www.mpg.de/16017324/dokumentation-lueftung-mpic.pdf


Die IT-Branche hat durch Covid19 mehr profitiert als gelitten. Wir möchten davon etwas an die Gesellschaft zurückgeben sowie ein Zeichen für Pragmatismus im Bildungswesen setzen … und loben daher folgenden Wettbewerb aus:

Die erste Schule der nahen Region um Miltenberg, die uns eine solche funktionierende und genehmigte/abgenommene Eigenbau-Lösung in einem Klassenzimmer vorführen kann, erhält von uns eine Spende von 300€.
Die zweitschnellste Schule erhält von uns eine Spende von 200€.

Achten Sie auf eventuellen Absprachebedarf mit Behörden und Schulträgern bzgl. Arbeitsschutz-/Sicherheit, Genehmigungen für bauliche Veränderungen, angebohrte Zimmerdecken etc.
Sollte sich herausstellen, dass sich aufgrund bürokratischer Auflagen ein solches Vorhaben nicht verwirklichen lässt, würde uns das nicht wundern, wir freuen uns aber über detaillierte Rückinformationen.


Skizze von der Projekt-Homepage der Max-Planck-Gesellschaft

PS 1: Dickes Kompliment und die mentale Jean-Pütz-Ehrenmedaille in Gold an Frank Helleis, dem Tüftler des Mainzer Max-Planck-Instituts!

PS 2: Nicht umsetzbar weil zu viele Auflagen oder Haftungsfragen? Gut möglich.; so realistisch und desillusioniert bin ich auch. Aber: „Alle sagten: Das geht nicht! Das kannst Du so nicht machen.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“

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