** Corona-Lockerungen – Masken- und Abstandspflichten gelten weiterhin!

Die Pflicht zum Tragen einer eigenen Maske im GeschĂ€ftsalltag entfĂ€llt ĂŒbrigens nicht, nur  weil das GegenĂŒber eine Maske trĂ€gt. Handwerker, Dienstleister und HĂ€ndler stellen immer wieder fest, dass das Tragen einer Gesichtsmaske durch eine Partei scheinbar ein Freifahrtschein fĂŒr das GegenĂŒber ist, sich ohne Maske auf direkte KontaktnĂ€he unterhalb von einem Meter anzunĂ€hern.

Die 0815-Gesichtsmaske schĂŒtzt primĂ€r den Mitmenschen,  sekundĂ€r den TrĂ€ger selbst. Wer also – trotz Gebot – aktuell keine Maske trĂ€gt, zeigt zwar, dass er seinem Immunsystem vertraut und „ein harter Hund“ ist … aber er zeigt auch, dass er sein GegenĂŒber (seinen Kunden, seinen Dienstleister) nicht schĂŒtzt und ggf. die NeuverschĂ€rfung der AusgangsbeschrĂ€nkungen in Kauf nimmt.

Aus einer Klarstellung des Bundes der SelbstÀndigen Bayern vom 07.05.2020:

Der Besuch in Dienstleistungs‐ und Handelsbetrieben durch Kunden ist ab dem 6.5. generell erlaubt.
FĂŒr Betriebe/Dienstleister mit Kundenverkehr gilt ab 06.05.2020, dass der Betreiber durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen hat, dass grundsĂ€tzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann. FĂŒr das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht. Die Maskenpflicht entfĂ€llt, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulĂ€sst. Der Betreiber hat ein Schutz‐ und Hygienekonzept und, falls KundenparkplĂ€tze zur VerfĂŒgung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zustĂ€ndigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Ab dem 11.05.2020 ist die Öffnung aller Handels‐ und Dienstleistungsbetriebe (Groß‐ und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt.

FĂŒr Betriebe des Groß‐ und Einzelhandels mit Kundenverkehr und fĂŒr die einzelnen LadengeschĂ€fte in Einkaufszentren gilt:

  • Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsĂ€tzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.
  • Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im LadengeschĂ€ft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 qm VerkaufsflĂ€che.
  • FĂŒr das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht (d. h. die Pflicht zum Tragen einer Mund‐Nase‐Bedeckung, ausreichend sind sog. Community‐ oder Alltags‐Masken).
  • Der Betreiber hat ein Schutz‐ und Hygienekonzept und, falls KundenparkplĂ€tze zur VerfĂŒgung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zustĂ€ndigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • FĂŒr Verkaufsstellen auf MĂ€rkten gilt die Maskenpflicht fĂŒr das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen. Der Betreiber hat ein Schutz‐ und Hygienekonzept und, falls KundenparkplĂ€tze zur VerfĂŒgung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zustĂ€ndigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Beachten Sie auch die klaren Hinweise bzgl. der EinschrÀnkungen von privaten Hausbesuchen oder privaten Treffen.


Welche Einrichtungen mĂŒssen leider weiter geschlossen bleiben:

VereinsrĂ€ume, Tagungs‐ und VeranstaltungsrĂ€ume, Clubs, Diskotheken, Badeanstalten, Thermen, Wellnesszentren, Saunas, Theater, Kinos, JugendhĂ€user, Freizeitparks, StadtfĂŒhrungen, Fitnessstudios, Tanzschulen, VergnĂŒgungsstĂ€tten, Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, sowie touristische Reisebusreisen.
Allerdings gilt die Untersagung des Betriebs dieser Einrichtungen nicht fĂŒr die DurchfĂŒhrung von PrĂŒfungen und von beruflichen Aus‐ und Fortbildungen.


Was gilt fĂŒr Gastronomiebetriebe und die Hotellerie?

Beherbergungsbetriebe:
Bis 17.05.2020 ist noch keine Änderung der Rechtslage vorgesehen. Hotels und UnterkĂŒnfte jeglicher Art, die ausschließlich GeschĂ€ftsreisende und/oder GĂ€ste fĂŒr nicht private touristische Zwecke (z.B. Unterbringung von Personen aus krisenbedingtem Anlass bzw. fĂŒr gewerbliche Zwecke Dritter, z.B. Monteure, in Seminar‐ und BildungshĂ€usern, Wohnheimen und vergleichbaren Einrichtungen zu Zwecken der beruflichen Aus‐ oder Fortbildung) aufnehmen, sind zulĂ€ssig. Ein Verkauf von Speisen und GetrĂ€nken darf nur noch zur Mitnahme erfolgen.
Untersagt sind der Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen und die ZurverfĂŒgungstellung jeglicher UnterkĂŒnfte zu privaten touristischen Zwecken.

Gastronomie:
Der Betrieb von Speiselokalen, GaststĂ€tten und GaststĂ€ttenbereichen auch im Freien (z.B. BiergĂ€rten, Terrassen) ist zunĂ€chst bis 17.05.2020 weiterhin untersagt. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefĂ€higen Speisen und GetrĂ€nken sowie der Betrieb von nicht öffentlich zugĂ€ngliche Betriebs‐ und Schulkantinen, wenn gewĂ€hrleistet ist, dass der Abstand zwischen den GĂ€sten mindestens 1,5 Meter betrĂ€gt. Der Betreiber einer solchen Kantine hat ein Schutz‐ und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zustĂ€ndigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Die zustĂ€ndige Kreisverwaltungsbehörde kann im Einzelfall ergĂ€nzende Anordnungen erlassen, soweit es aus infektionsschutzrechtlicher Sicht erforderlich ist.

 

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