** Corona – Chancen 1 – Prolog

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Ein Virus kegelt Gesellschaft, Politiker, Verwaltungen, Bürger, Eltern, Angestellte und Selbständige aus Komfortzone und Alltagstrott. Nicht immer läuft alles so weiter bisher und schon gar nicht nach Plan. Eine Erkenntnis, die Stress, Zukunftssorge, aber auch Innovation, Kreativität, Bescheidenheit und Entschleunigung in jahrelang stagnierte Alltagshektik bringen kann.  Diese Artikel-Serie soll Wege aufzeigen, die „Krise“ als Chance zu nutzen.

Vorab: Die Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln ist wichtig; der aktuelle „Shutdown“ vieler öffentlicher Bereiche und Veranstaltungen das beste Mittel gegen exponentielle Verbreitung. Hier ist jeder Bürger gefragt, sich entsprechend zu informieren, seine Erkenntnisse in der Familie weiterzugeben und entsprechend zu handeln.

Zurück zur Frage: Warum sind unsere Gesellschaften so fragil geworden?

Dass jetzt Gesundheitssysteme, Volkswirtschaften, Finanzsysteme, Lieferketten und Ökosysteme zeitgleich in Probleme geraten, ist nicht Corona anzulasten, sondern der Profixmaximierung und Aufschieberitis unserer Gesellschaft (Bürger, Unternehmen und Politiker). Wachstum war wichtiger als Stabilität und Dezentralität. Corona legt den Finger tief in diese Wunde. Aber: Corona ist kein Weltuntergang, denn nahezu jede Generation der letzten hundert Jahre hatte solche Infektionswellen. Wir werden das überstehen und auch damit werden wir klarkommen. Durch die Erstinfektionswelle (noch keine breite Grundimmunität vorhanden) und die bestmögliche Verhinderung einer exponentiellen Verbreitung schaffen wir nur gemeinsam. Gehen wir’s an. Helfen wir alle mit!

Diese Phase bietet gesellschaftliche Chancen. Die Chancen sind die Rückkehr von Demut, die Rückbesinnung auf Langsamkeit, die Wertschätzung verlässlicher Gemeinschaften, verlässlicher Freunde und ehrlicher Geschäftspartner und das Wieder-Erlernen von Improvisation und vielleicht ja auch eines gesünderen Lebens-Stils.

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