** deutsche Banken schlafen – Teil 5 – die EU auch – Paypal bittet die EU um Krypto-Regulierungsrahmen

US-Unternehmen treiben den träge und uneffektiv gewordenen Kontinent der Dichter, Erfinder und Denker vor sich her.

Was soll man davon halten, dass das US-Unternehmen

  • Paypal bereits scheinbar längst eine technische Lösung parat hat, um neben Kreditkarten und Bankverbindungen auch Kryptowährungen in Kundenkonten nutzen oder gar in Wallets hinterlegen zu lassen
  • Paypal diese Technik aber nicht im EU-Raum anbieten kann, weil in der EU bzw. vielen EU-Ländern noch keine Regulierungsvorgaben und juristisch definierte Rahmenbedingungen für den Umgang mit Kryptowährungen existieren
  • Paypal deswegen die EU auffordert, rechtliche Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen, die sich dem Krypto- und Blockchainbereich für Geschäftsmodelle zuwenden wollen. Auszug/Zitat:
    As these technologies (= crypto asset economy) continue to evolve, we (= Paypal) believe thoughtful regulation that fosters innovation while promoting clarity can help the industry grow and thrive. In this regard, PayPal would be supportive of a harmonized approach across EU markets on applicable licensing or authorization requirements. The regulatory framework should allow for innovative products and services to be brought to market without undue regulatory burden while simultaneously providing regulatory clarity, guidance, and safeguards.“

Dieses Schreiben von Paypal an die EU ist daher zu begrüßen … und zugleich ein wirtschaftspolitisches Armutszeugnis für weite Teile der EU.

Hier eine Liste von 2018: „Die Vorreiter-Länder beim Thema Kryptoregulierung“:
Dubai, Bermuda, Singapur, Slowenien, Hongkong, Gibraltar, Malta, Japan, Schweiz … und auf Platz eins: Estland.

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