*** Eilwarnung: Gratis 250€ McDonalds Paket – Fake eMails

Alte Masche, neuer Versuch: Datensammler locken Nutzer mit eMails in die Falle: „Du wurdest unter den Usern dieses Newsletters ausgewählt einen 250€ McDonald’s Gutschein zu gewinnen.“

Einige Tipps zur Entlarvung:

  • eMail kommt von „news@newsdestages.de“ und behauptet „Du wurdest unter den Usern dieses Newsletters ausgewählt“. Nun sollte man sich fragen: Hat man sich jemals für diesen Newsletter angemeldet? Nein? Also: Fake!
  • Wortwahl beachten: Man „wurde ausgewählt, einen 250€ Gutschein gewinnen zu können“. Sprich: Gewonnen hat man noch gar nichts. Das entspricht in etwa den sinnlosen Preisausschreiben auf vielen Lebensmitteln, die einen nutzlosen Rubbelcode enthalten, den man dann – mit Angabe seiner persönlichen Daten auf einer Homepage eingeben muss – um dann an einem digitalen Zahlenschloss oder einem digitalen einarmigen Banditen festzustellen, dass z.B. das tolle Auto nicht unter allen Teilnehmern verlost wird, sondern nur unter den Teilnehmern, die einen zusätzlichen Code mit einer Chance von 1 zu zig Millionen knacken. Sprich: Das Auto muss am Ende wahrscheinlich gar nicht verlost werden, weil niemand die Kombination trifft.
  • Immerhin enthält der Footer (Fußbereich) der eMail ein Impressum. Die dort gelistete Firma ist jedoch „Tricolux Limited“ aus England. Nie was davon gehört? Dann haben Sie diesen Newsletter auch nie bestellt. Also: Fake! Und selbst wenn McDonalds im Impressum stünde, wäre die eMail immer noch ein Fake!
  • Weiteres Indiz: Zeitdruck! („Dieses Angebot gilt nur für diese Woche“).
  • Also was tun mit dieser email? Solle man sich von diesem vermeintlichen Newsletter abmelden, indem man auf „Newsletter abbestellen“ klickt? Besser nicht! Das ist KEINE GUTE IDEE, denn damit bestätigen Sie ggf. die Gültigkeit Ihrer eMail-Adresse und erhalten noch mehr Spam als zuvor. Also kurzum: markieren Sie solche Mails als „Junk“ und löschen Sie sie dann einfach!
  • Was Betrüger mit solchen Mails bezwecken wollen? Der Nutzer wird auf ein Online-Formular geführt, in das z.B. Name, Adresse, ggf. Geburtsdatum und Handynummer eingetragen werden sollen. Das reicht in vielen Fällen schon für den Weiterverkauf der Daten an Cyberkriminelle zum Zwecke des Identitätsmissbrauchs oder für gezieltere Attacken wie z.B. Phishing.

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