gelöst: Windows 7 auf Windows 10 Upgrade scheitert an TPM Package / Infineon TPM Package

Was tun, wenn das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 an einem TPM Package oder Infineon TPM Package scheitert?

In etlichen Fällen ist das TPM-Package nur als „toter“ Treiber auf dem Rechner in einem Hersteller-Verzeichnis vorhanden. Das Win10-Upgrade-Test findet dann diese – ggf. gänzlich ungenutzten – Dateien und blockt das Upgrade.

Folgende Schritte haben auf mehreren Kundenrechnern geholfen:

  1. auf dem Rechner eine volle Dateisuche auf der gesamten Festplatte nach dem Dateimuster *tpm* machen
  2. oftmals wird ein Treiberinstallationsverzeichnis des Rechner-Werkszustandes gefunden,
    bei Asus-Rechnern beispielsweise c:\esupport\drivers\tpm\
  3. in diesem tpm-Verzeichnis liegt u.a. eine .reg-Datei die im Dateinamen die Zeichenfolge „ALLremove“ oder „removeALL“ trägt. Diese Datei nun per Doppelklick ausführen. Sie löscht in der Registry eventuelle Reste dieses TPM-Treibers. Sofern keine solche reg-Datei gefunden wird; egal; weiter mit dem nächsten Schritt.
  4. das in Schritt zwei gefundene Verzeichnis sicherheitshalber zippen, die .zip-Datei sicherheitshalber aufheben,
  5. das in Schritt zwei gefundene Verzeichnis löschen
  6. Rechner neustarten
  7. FERTIG … Das Win10-Upgrade bleibt nun nicht mehr an der TPM-Inkompatibilität hängen.

 

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