** Kommt der digitale Euro / EZB-Coin = blockchainbasierte Währungen ?

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Zwei Meldungen zum gleichen Thema:

Meldung 1: „ja“ – Digitaler Euro – wie sich das Bezahlen ändern wird
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen/digitaler-euro-wie-sich-unsere-art-des-bezahlens-bald-voellig-veraendern-wird/

Meldung 2: „nein“ – Bundesbank-Chef hält nichts von einem digitalen Euro
https://t3n.de/news/bundesbank-chef-haelt-nichts-euro-1238159/

Zur zweiten Meldung muss man anmerken, dass der Bundesbank-Chef weder in der EZB noch in der Eurozone irgendwas ausrichten kann; die Bundesbank-Chefs sprachen sich damals auch gegen den ESM aus, gegen die Euro-Haftungsunion; genutzt hat es nichts. Evtl. ist das auch Teil der bewährten Antesten-Beruhigen-TrotzdemUmsetzen-Strategie?

Betrachten wir die Sache mal auf höherer Ebene: Auf dem Weltwirtschaftsforum im Januar 2020 (Davos) wurde ein Dokument veröffentlicht, in dem das Internet der Werte (IoV = Internet of Value, basierend auf Blockchain / Distributed Ledger Technik DLT) als vierte industrielle Revolution bezeichnet wird.
Das Dokument will Zentralbanken, Staaten und Regulierungsbehörden das Thema CBDC’s (Central Bank Digital Currencies) näherbringen und bietet Entscheidungshilfen und die klare Aufforderung an Zentralbanken, einen überlegten Fahrplan zur Einführung blockchainbasierter digitaler Zentralbankwährungen zu erarbeiten.
http://www3.weforum.org/docs/WEF_CBDC_Policymaker_Toolkit.pdf
Hinzu kommen aktuelle Aussagen aus Reihen des Internationalen Währungsfonds und der Bank für internationalen Zahlungsausgleich.

Fazit: Kryptowährungen werden kommen; das scheint sicher. GGf. werden viele Geldnutzer es bei der täglichen Anwendung gar nicht bemerken; ähnlich wie sie aktuell nicht bemerken, welche Internetprotokolle beim Surfen oder eMailen genutzt werden.

Weitere Gedankennahrung (oder „wink mit dem Zaunpfahl“):
https://bankstil.de/der-ripple-effekt