* MS Office 2010 Support endet am 13.Oktober 2020 – was nun?

MS Office 2010, d.h. Word 2010, Excel 2010, Powerpoint 2010, Outlook 2010, Publisher 2010, Access 2010 werden ab dem 13.Oktober 2020 nicht mehr mit Sicherheits-Updates versorgt.
Was tun?

Ich gebe an dieser Stelle keine Pauschalempfehlung ab, sondern möchte einige Szenarien schildern:


Wer auf Sicherheit bedacht sein muss (z.B. wenn etliche personenbezogene Daten auf seinem PC liegen, DSGVO!) bzw. wer auf Sicherheit bedacht sein will und unbedingt das „echte“ Microsoft Office braucht, muss auf eine neue MS-Office Version wechseln und dafür in die Tasche greifen.
Ebenso sollte auf eine neue Version gewechselt werden, wenn man mit Geschäftspartner, Vereinskollegen, Bekannten, Kunden desöfteren MS-Office-Dateien austauscht oder gar gemeinsam an MS-Office-Dateien arbeitet.
Das gleiche gilt für Schüler, die in der Schule an neueren MS-Office-Versionen lernen.
Wer Outlook 2010 beruflich nutzt, sollte ebenfalls einen Umstieg auf eine neuere Version erwägen, denn die neuen Outlook-Versionen sind bzgl. Sicherheit und internem Dateimanagement deutlich robuster als die Versionen 2010 und ältere.

  • Für den privaten Einsatz (Word, Excel, Powerpoint) gibt es „MS Office 2019 Home+Student“ für ca. 129 EUR inkl. Mwst; je PC.  DIese Version ist für berufliche Nutzung nicht erlaubt!
  • Für den beruflichen Einsatz (Word, Excel, Powerpoint,Outlook) gibt es „MS Office 2019 Home+Business“ für ca. 239 EUR inkl. Mwst.; je PC.
  • Die Abomodelle „MS Office 365“ (jährliche Nutzungsgebühr) rechnen sich unserer Erfahrung nach nur in wenigen Fällen.
  • Fallen Sie beim Kauf von MS-Office nicht auf eine Websuche und vermeintliche Schnäppchen herein; kaufen Sie MS-Office nur über Ihre IT-Ansprechpartner.

Wer Dokumente aus fragwürdigen Quellen/emails öffnet oder auf gefälschte Rechnungs-eMails klickt und dann innerhalb von MS-Office die gelbe Warnzeile ignoriert und Makros aktiviert, dem hilft eine neue MS-Office-Version im Hinblick auf Viren/Trojaner auch nicht wirklich viel.


Wer nur selten mit Word und Excel arbeitet, kann entweder bei den alten Versionen bleiben (muss aber den Sicherheitsaspekt bedenken und das Risiko selbst abwägen) oder den Wechsel auf das kostenlose Libre Office vollziehen. Wir nutzen seit über 20 Jahren das kostenfreie „Open Office“ bzw. seit einigen Jahren dessen Bruder „Libre Office“ (ebenfalls kostenfrei). Damit ist übrigens auch das Öffnen/Betrachten von MS-Office-Dateien möglich.

Wer Outlook privat nutzt, dem sei als neues eMail-Programm das kostenfreie Thunderbird empfohlen, das u.a. einen viel leistungsstärkeren Spam/Junk-Filter hat als Outlook und welches wir seit ca. 16 Jahren benutzen.

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