** Corona – Chancen 2 – Wie sagen wir’s unseren Kindern? – Corona und Kinder

Wie viele Abendstunden hat man sich in den letzten Tagen über Corona beschäftigt und sich in WhatsApp-Gruppen hochgeschaukelt?
Und wie viele Minuten mit den eigenen Kindern produktiv über das Thema gesprochen?

Kinderpsyche versus Pandemie – Wie sag ichs meinen Kindern?

Für Kinder und viele Erwachsene ist die aktuelle Situation neu. Gerade weil derzeit auch Schüler/innen sich in den sozialen Medien die Meldungen „x-ter Fall im Landkreis“ austauschen, sind wir Eltern gefragt, die Dinge richtig zu rücken. Oftmals ist es so, dass man sich durch das Posten einer schlechten Nachricht unbewusst nur profilieren will, anstatt konstruktiv zu Verbesserungen beizutragen. Sprechen Sie mit ihren Kindern, denn die WhatsApp-Chats der Kindersmartphones sind voller falsch interpretierbaren Meldungen.

Was Eltern bedenken sollten:

  • Verdrängen/Verschweigen hilft nur kurzfristig
  • emotional stabile Eltern => emotional stabile Kinder
  • besonnene Eltern => besonnene Kinder

Einige inhaltliche Anregungen für den Dialog zwischen Eltern und Kindern:

  • nicht jeder Verdachtsfall ist eine bestätigte Infektion
  • viele Infektionen verlaufen unbemerkt glimpflich oder gar unbemerkt
  • es gibt Risikogruppen (Vorerkrankungen, bestimmte Altersgruppen, Rauchen, anderweitig ungesunder Lebensstil)
  • da man symptomfreier Überträger sein kann, ist Kontaktminimierung, Hygiene und Abstandhaltung eine wichtige Rücksichtnahme auf Risikogruppen
  • Mathematik hilft Erwachsenen und Kindern, die Corona-Maßnahmen zu verstehen. (Die Sage mit dem Schachbrett und den Reiskörnern)
  • Die Welt geht nicht unter!
  • Trauen Sie Ihrem Kind etwas zu!
    • Geben Sie Ihrem Kind den Auftrag, im Internet nach allgemeingültigen (losgelöst von Corona) und speziellen (Corona & Co.) Hygiene- und Verhaltenstipps zu suchen, eine Liste dieser Tipps zu erstellen und der Familie diese Maßnahmen vorzustellen. Ihr Kind lernt damit eigenverantwortliches Recherchieren, Priorisieren, Präsentieren und Diskutieren und lernt, mit unerwarteten Situationen konstruktiv umzugehen.
    • Sprechen Sie gemeinsam über Risikogruppen in Ihrem Umfeld. Lassen Sie die Kinder Ideen sammeln, Sie moderieren nur.
    • Vielleicht haben Ihre Kinder ja auch Ideen für eine gesündere, immunsystem-dienlichere Lebensweise einzelner Familienmitglieder.

Artikelsammlung „Wie sagt man’s den Kindern“?:

Materialien für Kinder

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