** Ripple, Brave und etliche Kryptobörsen treten PayID bei; PayID will mit der Vielzahl an Wallet-Adressen, Bankverbindungen, Kontonummern aufräumen

Diesen Artikel weiterempfehlen / einem Freund senden:

Es geht Schlag auf Schlag …

Wieviele Zahlungskonten/mittel haben Sie? Zwei oder drei ellenlange IBANs? Mindestens eine ellenlange Kreditkartennummer? Ein Paypal-Konto? Mehrere ellenlange Kryptowallet-IDs bei verschiedenen Anbietern? Eine Apple-Pay-ID? Wäre es nicht schön, künftig Überweisungen / Geld senden zu können, ohne selbst das Zahlungsmedium verwenden zu müssen, das der Empfänger benutzt?

Beispiele aktueller Anbieter-Gebundenheit:

  • Wenn der ebay-Verkäufer sein Geld  auf seinem Paypal-Konto erhalten will, muss der ebay-Käufer ebenfalls Paypal benutzen.
  • Wenn Sie an ein Bankkonto Geld überweisen wollen, müssen sie das von einem anderen Bankkonto desselben Technikverbundes tun (z.B SEPA / Swift).

Stellen Sie sich vor, Sie könnten eMails an gmx-Adressen nur von gmx-Absenderkonten verschicken. Oder Sie könnten vodafone-Telefonnummern nicht aus dem Telekom-Netz anrufen; und Festnetznummern nicht aus dem Mobilfunknetz. Undenkbar. Im Zahlungswesen ist das jedoch teilweise noch so.

Die Idee: Eine eindeutige Payment-ID als Zahlungsziel, z.B. hans.mustermann$beispiel.de . Dieser ID könnten mehrere gewünschte Zahlungszielmedien hinterlegt werden, in die per Echtzeit konvertiert wird, egal aus welchem „Quellmedium“ (Bankkonto, Kreditkarte, Paypal, Kryptowallet, Bank) und aus welcher Währung die Zahlung eingeht. Aus geschlossenen Systemen wird dadurch ein durchgängiges System, ohne Benachteiligung von Menschen, die beispielsweise kein Bankkonto erhalten.

Genau daran arbeitet die Open Payments Coalition; und zwar genauer an PayID.

Mehr Infos:

Gründungsmitglieder/Mitglieder von PayId:

 

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen oder geholfen?
Bedanken Sie sich? Mit einer kleinen Anerkennung für die inhaltliche Arbeit?
Jeder Betrag ist willkommen. Lieben Dank!