* Verteidigungsministerium – lustiges Aktenschreddern

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Manchmal … naja, lassen wir’s.

https://meta.tagesschau.de/id/144397/berateraffaere-von-der-leyens-handydaten-geloescht

Nut gut, dass man den Firmen und Selbständigen zunehmends revisierungssichere Dokumentenmanagementsystem aufzwingt, während Politiker Beweismittel in der Berateraffäre v.d.Leyen löschen. Und nur gut, dass man Firmen aufgrund DSGVO-Verletzungen rät, kein WhatsApp zu benutzen, während sich Politiker nicht daran halten.
Der Kommentarbereich unter dem o.g. Artikel spricht leider Bände. Aber nur gut, dass man extremen Parteien die Schuld dafür in die Schuhe schieben kann, dass sich das Volk spaltet; denn mit der schlechten Politik kann das ja nichts zu tun haben, oder?

Ein delikates Detail geht dabei unter: Zitat: „Aussagen mehrerer Zeugen in den vorangegangenen Anhörungen des Ausschusses hatten Hinweise darauf ergeben, dass sich für die Affäre relevante Tatsachen nicht nur aus Akten oder E-Mails, sondern auch aus SMS- und WhatsApp-Verkehr der beteiligten Personen ergeben könnten.“

WHATS-APP-Datenverkehr? WhatsApp auf Smartphones im Umfeld des Verteidigungsministeriums?? War da nicht mal was mit NSA, Abhören, DSGVO?
Naja, nur gut, dass von der Leyen nicht mehr Ministerin ist; Vertrauen verspielt! Acho so? Sie leitet jetzt die EU-Kommission. Was soll da schon schiefgehen? 🙂

Die NZZ liefert – wie gewohnt – den besseren Blick zum Thema:

https://www.nzz.ch/international/verdacht-der-vertuschung-das-verteidigungsministerium-liess-ursula-von-der-leyens-handydaten-loeschen-wie-konnte-das-passieren-die-wichtigsten-antworten-zur-berateraffaere-ld.1529970

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