*** Videosprechstunde – Software für Ärzte und Therapeuten – Corona treibt Innovation voran

Angesichts Corona erhält ein Thema Auftrieb: die ärztliche Videosprechstunde. Hier einige Tipps …

Videosprechstunden in Arztpraxen könnten bei manchen Anliegen für Entlastung und mehr Flexibilität sorgen.

Welche Lösungen gibt es auf dem Markt:

1) CGM-Videosprechstunde.
Angesichts der angeratenen Verlangsamung der Corona-Durchseuchung bietet die Firma CGM Arztpraxen und deren Patienten aktuell einen kostenlosen Zugang zur Internetanwendung „Videosprechstunde“ an. Der Dienst kann kostenfrei genutzt werden, solange die „Corona-Situation“ besteht. Es lauert laut CGM keine Abo- oder Kostenfalle.

https://www.cgm.com/de/corona/kostenlose_clickdoc_videosprechstunde.de.jsp

2) REDmedical Videosprechstunde – kostenfrei
https://www.redmedical.de/red-connect-videosprechstunde/

3) Die kassenärztliche Vereinigung bietet eine Liste zertifizierter Videosprech-Stunde-Lösungen verschiedener Anbieter an:
https://www.kbv.de/html/videosprechstunde.php


Was braucht die Arztpraxis für die Videosprechstunde?

  1. einen internetfähigen Computer. Das kann natürlich auch sein separat dafür angeschaffter Rechner sein
  2. auf dem Videosprechstunde-Computer:
    • einen Webbrowser (empfohlen wird Chrome, Firefox dürfte aber auch funktionieren)
    • falls es ein Stand-PC ist:
      • eine gute(!) Webcam. Billige Webcams besitzen keine mit Rausch- und Echo-Unterdrückung. Wir empfehlen USB-Webcams von Logitech (z.B: B525 oder C525) oder USB-Webcams von Microsoft.
      • PC-Lautsprecher (entfallen bei Nutzung eines USB-Headsets; bei einem USB-Headset kann dann aber ggf. keine Helferin am Arztrechner während des Gesprächs mithören)
    • falls es ein Notebook ist:
      • die meisten Notebooks haben bereits eine geeignete Webcam mit Mikrofon eingebaut
      • ggf. empfiehlt sich zur besseren Sprachqualität ein USB-Headset (ist aber ggf. unpraktisch)

Was braucht der Patient für die CGM-Videosprechstunde?

  1. entweder in Tablet/Smartphone oder einen internetfähigen Computer mit Webcam und Lautsprechern
  2. einen Videosprechstunde-Termin-Zugangscode. Die Arztpraxis stellt diesen Code im Internetportal aus für einen dort mit Vor- und Nachname zu hinterlegenden Patienten aus. Dieser Zugangscode muss dann dem Patienten telefonisch mitgeteilt werden oder kann aus dem Portal heraus dem Patienten per eMail oder SMS inklusive Angabe eines Zeitfensters mitgeteilt werden

Wir haben bereits mehrere Arztpraxen und Therapeuten bei der Umsetzung unterstützt, ohne Vor-Ort-Besuch, per Fernwartung. Gerne helfen wir Gesundheitsdienstleistern aus unserer Region.

Persönlich empfinde ich die Lösung „red connect“ – aus technischer und organisatorischer Sicht – als empfehlenswert.
Warum? CGM ist mittlerweile ein sehr „schwerfälliges“ Unternehmen geworden.
Die Firma „red medical“ hingegen machte auf mich, nachdem ich Ende März eine eMail mit Verbesserungsvorschlägen dorthin geschickt hatte, einen sehr organisierten, motivierten und kundenbasisnahen Eindruck.


Medizinische Videosprechstunde und Datenschutz / DSGVO ?

Zum Thema Skype, Zoom etc hier ein Artikel zum Thema „Datenschutz bei Videosprechstunden“:
https://www.datenschutz-notizen.de/datenschutz-bei-videosprechstunden-4418067/

Und weil’s immer noch genügend Fälle gibt: „WhatsApp und medizinische Beratung – ein No Go!“
https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/fuer-aerzte-ein-no-go-so-verboten-ist-whatsapp-in-praxis-und-krankenhaus/

Passen dazu aus diesem Blog ein älterer Artikel:
** WhatsApp in Unternehmen/bei Selbständigen versus DSGVO?

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