*** Einsteiger-Anleitung: Die erste Kryptowährung in wenigen Stunden für 50€ Einsatz! Welche Kryptowährung / Coins / Blockchainprojekte soll ich kaufen, wie und wo?

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Immer wieder kommt die Frage auf: „Wie kann ich eine Kryptowährung / Digital Asset erwerben?“ … gefolgt von der Ausrede „ach; ist mir zu umständlich; dafür hab ich grad keine Zeit“.
Dabei ist es eigentlich ganz einfach…

(erstveröffentlicht am 19.06.2020)

Welche Kryptowährung ist die Beste?

Die meisten Coins und Projekte (es gibt derzeit mehr als 1000) sind spekulativ und bzgl. deren Durchhaltevermögen und Zukunft schwer einschätzbar.
Aber es gibt auch vielversprechende Projekte und Startups.

Kaufen / investieren sollen Sie gar nichts, sondern: Sie müssen es selbst wollen.
Und: Wer „selbst wollen will“, der muss sich selbst umfangreich informieren, um dann auch für seine Entscheidungen gerade stehen zu können.
Der schnelle Tipp vom Freund oder Kollegen in der Kaffeepause stellt sich sonst schnell als „Kauf Kinowelt-Aktien!“-Parallele aus Zeiten des „Neuen Marktes“ heraus und wird zum Desaster für a) Geldbeutel und b) die Freundschaft. Kurzum: Jeder ist für sich selbst verantwortlich!
„Die beste“ Kryptowährung wird es nicht geben; es läuft wohl auf diverse Projekte hinaus, die für Ihren Anwendungszweck jeweils Ihre Nische(n) besetzen werden.


Fehleinschätzung 1: Nah, alles umweltschädliche Energieverschwendung?

Beim Bitcoin ja; nicht bei vielen anderen Kryptowährungs-/Tokenkonzepten. Nur weil die Presse lediglich den Oldtimer „Bitcoin“ behandelt, muss nicht zwangsweise jede andere Kryptowährung oder jeder andere Blockchain-Token rechenaufwändig gemined/errechnet werden. Für das XRP-Ledger beispielsweise wurden einmalig 100 Milliarden XRP erschaffen. Auch bei IOTA werden beispielsweise keinen neuen MIOTA-Token mehr generiert.
Auch bei der nötigen Rechenpower für Transaktionen gibt es Unterschiede. Ein Blogpost des US-Fintechs Ripple im Juli 2020 errechnete, dass eine Million Transaktionen auf dem XRP-Ledger ca. 57000 mal weniger Energie verbrauchen als eine Million Transaktionen auf der Bitcoin-Blockchain.

Fehleinschätzung 2: Nah, alles Blödsinn, Spekulation und Betrügereien?

Wenn das Thema Blödsinn wäre, dann wären weltweit führende Zentralbankchefs, Notenbanken, Finanzeliten, Hedgefonds, Investment- und Bankengiganten (Goldman Sachs, JPM, SBI), Regulierungsbehörden, Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfer, Juristen, Bankenchefs, Organisationen wie der IWF oder das WW-Forum Davos einem Hype aufgesessen und etliche Großkonzerne, Technik-Giganten wie (Telekom, Samsung, LG) und Unternehmen wären Partnerschaften und Vorstands- sowie Beiratfunktionen mit Betrügern eingegangen?


Wichtige Fragen und Entscheidungshilfen für Kryptowährungs-Neulinge

Grundsatzfragen:

  • Möchte ich mit Kryptowährungen auf tages-/wochenbasis zocken? Oder lieber investieren? Welcher Typ bin ich? Welchen Stress tue ich mir dabei an?
  • Kaufe ich die bekanntesten Kryptowährungen? Oder die billigsten? Oder die mit dem besten Anwendungspotential?
  • Kaufe ich, wenn Alle kaufen und die Presse das Thema behandelt (FOMO = Panik, den Anschluss zu verpassen) .. oder wenn der Markt durchatmet?
  • Kaufe ich eine Kryptowährung, nur weil sie mir jemand empfohlen hat, ohne dass ich selbst recherchiere?
  • Mache ich mir ein eigenes Bild von den verschiedenen Projekten und deren Coins?
  • Bringe ich die Bereitschaft mit, dauerhaft bzgl. Informationen am Ball zu bleiben?
  • Setzten sich langfristig Utopien durch? Oder eher Industrie, Lobby und Staaten? Welchen eher ideell getriebenen Projekte traue ich eine Zukunft zu?

Wer auf den Projektcharakter Wert legt (Wert statt Preis), kann sich folgende Fragen stellen:

  • Löst ein Projekt ein oder mehrere reale Probleme? (bestimmter Branchen, Menschen, Regionen etc)?
  • Wenn ja, welche Rolle spielt der projekteigene Coin dabei?
  • Wer gründete das Projekt? Sind größere Firmen oder Finanzunternehmen darin investiert bzw. gaben sie Startfinanzierungen? Wenn ja, welche?
  • Welche Firmen/Personen sind im Team? Welche im Beirat? Welche Historie haben diese?
  • Wie vernetzt sind diese Firmen/Personen?
  • Gibt es juristische Fallstricke für das Projekt? Wie sieht die Zusammenarbeit mit Verbänden, Regulierern etc aus?
  • Gibt es bestehende Partnerschaften, Pilotprojekte oder bereits aktive Anwendungen?
  • Was beeinflusst den Wert des Coins (abgesehen von Spekulanten oder Marktmanipulationen)?

Welche Coins / Projekte gibt es?

  • aller Anfang ist schwer; am besten schlägt man einfach mal nach
    • auf https://www.coingecko.com/de gibt es eine Liste vieler Crypto-Coins/Projekte, absteigend sortiert nach Marktkapitalisierung
    • auf der nach – EU-Recht regulierten – deutschsprachigen Kryptobörse Bitpanda gibt es eine „gekürzte“ Liste
  • im nächsten Schritt sollte man sich etliche Projekte vornehmen, deren Homepages betrachten, über sie recherchieren und – sofern man investieren will anstatt hochriskant herumzuzocken – deren Projektwert und Marktreife einschätzen

Wo kauft / experimentiert man als deutschsprachiger Einsteiger mit Kryptowährungen ?

  • für Einsteiger aus Deutschland empfehlenswert sind:
    • Bitpanda – umfassende und sehr einfach bedienbare Kryptobörse (internetbasiert am Computer; aber auch als App)
    • die BISON App der Börse Stuttgart (nur auf Smartphone / Tablet; nur wenige Coins ; etliche wichtige Coins fehlen; Bitcoin ist zudem nicht meine Welt)

Ich habe kein Geld für sowas!?

Sicher? Prüfen Sie ggf. Ihr Konsumverhalten oder laufende Verträge auf Optimierungsmöglichkeiten. Was kostet der monatliche Lotto-Systemschein und welche Erfolgschancen hat der Schein? 🙂


Einen Bitcoin kann ich mir nicht leisten!

Der Vorteil von Kryptocoins ist: sie sind teilbar. Sie können auch Bruchteile erwerben; z.b. 0,01 Bitcoin oder 1,985 XRP usw.
Es muss ja auch nicht unbedingt Bitcoin sein, nur weil die Masse und die Massenmedien seit über 8 Jahren keinen anderen Namen und keine sinnvolleren Projekte kennen.

Übrigens: Fintech-Startups wie Sologenic oder Uphold bereiten die Tokenisierung klassischer Assets vor; d.h. damit wäre es dann z.B. möglich, eine Zehntel-Apple-Aktie zu erwerben, wenn das Geld für eine ganzen Anteil fehlt. Auch die Tokenisierung von Immobilien- und Unternehmens-Anteilen wird kommen.


Butter bei die Fische!
Die erste Kryptowährung in 3 Abenden für 50 EUR!

Eine mögliche Roadmap für Bitpanda:

  • Tag 1: 
    • Melden Sie sich bei Bitpanda an. Planen Sie dafür 45 bis 90 Minuten Zeit ein und ggf. mehrere Anläufe ein.
      Halten Sie Ihren Personalausweis und Ihr Smartphone bereit, denn Sie müssen in einem zweiten Schritt Ihre Identität nachweisen. Das geschieht durch ein Telefonat mit einem freundlichen Mitarbeiter auf Ihrem Smartphone (oder am Computer per Webcam). Keine Angst, das funktioniert in den meisten Fällen sehr gut!
      Geschafft … die größte große Hürde ist genommen. Stöbern Sie einfach einmal innerhalb Bitpanda herum.
  • Tag 2:
    • Laden Sie Ihr Bitpanda-Konto mit 50 EUR auf. Loggen Sie sich dazu bei Bitpanda ein. Dort gehen Sie im Bereich „Wallets“ auf Ihr „EuroWallet“ und dort auf die Funktion „Euro einzahlen“ auf. Das geht per SofortÜberweisung, SEPA-Überweisung, Kreditkarte, giropay. Am günstigsten ist die normale SEPA-Bank-Überweisung (kostenfrei; dauert ggf. 1-3 Werktage).
      Von diesem „Euro-Wallet“ können Sie dann Kryptowährungen kaufen. Bei Verkäufen wird der Betrag Ihrem Bitpanda-„Euro-Wallet“ gutgeschrieben.
  • 2-3 Tage später (nachdem Ihre SEPA-Überweisung im Bitpanda-Euro-Wallet gutgeschrieben wurde):
    • Kaufen Sie sich von den aufgeladenen 50 EUR – nur damit Sie es mal gemacht haben – Ihre ersten Krypto-Coins, z.B. 100 XRP, 50 MIOTA und 250 ADA.
      Hierzu gehen Sie innerhalb Ihres Bitpanda-Zugangs auf „Preise“ und klicken beim gewünschten Coin auf die Schaltfläche „Kaufen“. Der Kaufpreis wird dann aus Ihrem Bitpanda-Euro-Wallet umgebucht.
      Später können Sie beispielsweise nochmal 100 EUR per SEPA-Überweisung auftanken und sich davon ca. 0,01 Bitcoin kaufen.
    • Glückwunsch! … Sie gehören nun zu den 3-5% der deutschen Bevölkerung, die mit Kryptowährungen direkten Kontakt hatten. Wenn Ihnen das Thema nicht liegt, können Sie es auch wieder sein lassen. Die investierten 50 EUR lassen Sie dann einfach in den jeweiligen Wallets auf Bitpanda liegen. Wer weiß; vielleicht vermehrt es sich ja. 🙂
  • danach regelmäßig:
    • absolvieren Sie die kostenfreien interaktiven Lernkurse auf der Bitpanda Akademie
    • durchstöbern Sie die Online-Medien, Plattformen wie Youtube und andere Quellen nach Informationen. Informieren Sie sich über Projekte, Teams, Partnerschaften, Anwendungsfälle und aktive Projektarbeiten/Produkte. Führen Sie regelmäßig einen „Realitätsabgleich“ durch. Fallen Sie nicht auf Betrugsmaschen herein. Kaufen Sie nichts, nur weil jemand es empfohlen hat. Do your own research! (dyor!)
      Wo und wie sie solche Informationen finden? Das müssen Sie selbst bewerkstelligen, finden Sie Ihren eigenen Weg und Ihre eigenen Lieblingsprojekte / Informationsquellen.

– DIESER ARTIKEL IST KEINE ANLAGEBERATUNG. GEWINNE SOWIE VERLUSTE SIND STETS MÖGLICH. INVESTIEREN SIE NICHT MEHR, ALS SIE VERLUSTE VERKRAFTEN –


Sie haben leicht reden, Sie haben das als IT’ler ja sicher früh erkannt, oder?

Erkannt ja, aber bis Mitte 2019 nicht aktiv damit beschäftigt. (##!#§“!§S##??#) 🙂
Wie heißt es so schön: „Manchmal ist es sinnvoller, einige Tage im Jahr über Geld nachzudenken anstatt 12 Monate dafür zu arbeiten“.
🙂 🙂 🙂


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