** Lieferschwierigkeiten nun bei Grafikkarten, in Kürze wohl auch bei Fritzboxen

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Nach massiven Lieferschwierigkeiten bzw. Nichtverfügbarbeiten bzw. Preisexplosionen bei Tintenstrahldruckern/Multifunktionsfarbdruckern weiteten sich diese Probleme seit März auch auf Grafikkarten (aufgrund lockdownbedingt erhöhter Gaming-Rechner-nachfrage und aufgrund Bitcoin-Mining) aus. Jetzt werden die Fritzboxen bereits im Großhandel knapp. Bestandsware ist vielerorts noch vorhanden; die Lager wird sich bei deren Ausverkauf wohl zuspitzen.

Laut einer Handelsquelle fehlt es seit Wochen an Nachschub für Chips und damit für fertige Fritzboxen. Grund ist auch, dass derzeit viele 0815-Router (auch Speedports der Telekom, 724, 723, 921) auf den Elektroschrott wandern, da es bei Homeschooling, TV-Streaming und Videoconferencing desöfteren zur Routerneustarts/hängern oder Problemen beim WLAN-Durchsatz kommt. Hinzu kommt die starke Nachfrage nach verlässlichen WLAN-Routern für die Neueinrichtung von Homeoffices.

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Auch der Bausektor berichtet von Lieferengpässen (Holz, Dämmstoffe) bzw. von massiv erhöhten Preisen.

Kommentar: Ist schon toll, so eine auf Just-inTime optimierte globale Wirtschaftsordnung, bei der man sich von Billigwerkstätten am anderen Ende der Welt abhängig gemacht hat, seine Steuerzahler/Bürger durch Dauerbeschallung zu Geiz-ist-Geil-käufern erzogen und die eigene Industrie kaputtgespart oder von Übersee-Konzernen hat aufkaufen und filetieren lassen. (so, und jetzt bitte die ganze Medienlandschaft im Chor: „Protektionismus ist böse, böse, bööööse“). 🙂

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